
Brustoperation – Vergrößerung & Verkleinerung
Die Brust gehört für viele Frauen zu einem wichtigen Teil ihres Selbstbewusstseins und Wohlbefindens. Eine Brustoperation kann dazu beitragen, Körperproportionen zu harmonisieren, Beschwerden zu lindern und das persönliche Erscheinungsbild den eigenen Vorstellungen anzupassen.
Bei einer Brustvergrößerung wird das Brustvolumen mithilfe von Implantaten oder Eigenfett aufgebaut.
Gründe für eine Vergrößerung:
Wunsch nach mehr Fülle oder Form Ausgleich unterschiedlicher Brustgrößen (Asymmetrien) Wiederaufbau nach Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder Krankheit
1. Voruntersuchung & Beratung
Umfassendes Vorgespräch mit dem Facharzt (online oder vor Ort).
Besprechung von Erwartungen, Risiken und realistischen Ergebnissen.
Medizinische Voruntersuchungen (Blutwerte, EKG, Mammographie oder Ultraschall je nach Alter).
2. Ablauf der Operation
Brustvergrößerung: Einsetzen von Implantaten (Silikon oder Kochsalzlösung) oder Eigenfetttransplantation.
Brustverkleinerung: Entfernung von überschüssigem Drüsengewebe, Fett und Haut; Straffung der Brust.
Dauer: meist 1,5 bis 3 Stunden, in Vollnarkose.
3. Nach der Operation
Klinikaufenthalt: meist 1–2 Nächte (bei größeren Eingriffen auch länger).
Tragen eines speziellen Stütz-BHs für mehrere Wochen.
Schwellungen, Spannungsgefühl und leichte Schmerzen sind in den ersten Tagen normal.
Arbeits- und Sportpause je nach Eingriff 2–6 Wochen.

4. Haltbarkeit & Ergebnisse
Implantate halten in der Regel 10–15 Jahre, können aber auch länger problemlos bleiben.
Ergebnis nach Brustverkleinerung ist dauerhaft, Gewichts- schwankungen oder Schwangerschaft können die Form aber verändern.
Endergebnis ist erst nach mehreren Monaten sichtbar, wenn Schwellungen abgeklungen sind.
5. Nachsorge & Kontrolle
Regelmäßige Nachkontrollen in der Klinik oder beim Arzt zu Hause.
Bei Implantaten: Kontrolle durch Ultraschall/MRT alle paar Jahre empfohlen.
Wichtig: Schonung, Einhalten der ärztlichen Vorgaben (kein Sport, Sauna oder Sonne in den ersten Wochen).

