Haartransplantation

Bei einer Haartransplantation werden gesunde Haarwurzeln (sogenannte Grafts) aus einem dicht behaarten Bereich (meist Hinterkopf oder Seiten) entnommen und in kahlen oder lichter werdenden Bereichen wieder eingesetzt.
Das Ziel ist ein dauerhaft natürlich wirkendes Haarwachstum.

Ursachen für Haarausfall sind Genetische Veranlagungen (androgenetische Alopezie) – die häufigste Ursache bei Männern und Frauen.
→Hormonelle Veränderungen
→Stress, Medikamente oder Krankheiten
Narbenbildung nach Verletzungen oder Operationen

Wer eignet sich für eine Haartransplantation?
Männer und Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall
Personen mit stabilen Spenderarealen (ausreichend dichtes Haar am Hinterkopf/den Seiten)
Patienten, die unter kahlen Stellen oder Geheimratsecken leiden
Menschen mit Narben auf der Kopfhaut, in denen keine Haare mehr wachsen

METHODEN

1.FUE-Methode (Follicular Unit Extraction)
Einzelne Haarfollikel werden mit einer feinen Hohlnadel direkt aus dem Spenderbereich entnommen.
Anschließend werden die Grafts in den Empfängerbereich eingesetzt.
Vorteile:
Keine lineare Narbe, nur kleine punktförmige Narben
Schnelle Heilung.
Besonders geeignet für kurze Frisuren.
Nachteil: Etwas längere Entnahmezeit.

2.DHI-Methode (Direct Hair Implantation)
Weiterentwicklung der FUE-Methode
Haarfollikel werden mit einem speziellen Implanter Pen direkt entnommen und ohne Zwischenschritte implantiert.
Vorteile:
Sehr präzises Einsetzen der Haare (Winkel, Tiefe, Richtung)
Dichtere Ergebnisse möglich.
Schnellere Erholungsphase.
Nachteil: Oft teurer und zeitintensiver.

Heilungsprozess & Ergebnis.
Erste Krusten fallen nach 7–14 Tagen ab.
Ab dem 3.–4. Monat beginnen die neuen Haare zu wachsen.
Endgültiges Ergebnis nach ca. 9–12 Monaten sichtbar
Transplantierte Haare sind dauerhaft, da sie genetisch unempfindlich gegen Haarausfall sind.